LANGNAU – SCL Tigers Campus, Jakobs-Galerie. Ein beeindruckendes Bild zum Tagesstart: 40 nigelnagelneue Matchtrikots liegen fein säuberlich über den Stuhllehnen, rot und weiss, schön im Wechsel. Noch unberührt, aber voller Geschichten, die erst noch geschrieben werden wollen. Auf der Brust prangt «United Hockey Camp 2026», flankiert von zwei starken Partnern: links das Logo der International Ice Hockey Federation (IIHF), rechts jenes der Coubertin meets Dunant Foundation.
Der Morgen beginnt nicht auf dem Eis, sondern mit einer Be Kind Session. Beim Kennenlern-Bingo und einer HockeyTower-Challenge – ein möglichst stabiler Turm aus Eishockeypucks – wird gelacht, getüftelt und ganz nebenbei Teamgeist gebaut. Als dann endlich das Zeichen kommt, sich die gewünschte Trikotnummer zu sichern, gibt es kein Halten mehr: Sprint, Blickkontakt, kleine Freudenmomente.
Gemeinsam erarbeitet die Gruppe unter Leitung der Be-Kind-Expertinnen Rahel Wüthrich und Stefanie Huber anschliessend drei Camp Values: Hilfsbereitschaft – ungefragt Hilfe anbieten. Teamzusammenhalt – wir stehen hinter jedem Einzelnen. Freundlichkeit – wir sprechen freundlich miteinander.
Aus diesen Werten wird etwas Persönliches. Jeder Spieler schreibt ein Wort auf einen Textilsticker: friendly, humble, respektvoll, hilfsbereit, nett, a good person. Nicht die Frage «Was will ich leisten?» steht im Zentrum, sondern: «Wer will ich sein?»
Die Sticker dürfen später innen oder aussen auf jenem Trikot angebracht werden, das am Ende der Woche beim Charity Game getragen wird. Bis dahin hängen die Trikots im Bistro des SCL Tigers Campus, sichtbar gewordene Vorfreude.